»If you want to win anything - a race, yourself, your life - you have to go a little bit berserk!« – George Sheehan

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Wettkampfernährung

Meine perfekte Wettkampfernährung

Wie bereits im letzten Blogartikel erwähnt wurde ich schon häufiger mal nach meiner Wettkampfernährung gefragt. Hier kommt also die Lösung dazu!

Wie ebenfalls im letzten Artikel geschrieben, arbeite ich mit der Rechnung 1 g Kohlenhydrate pro Kg Körpergewicht pro Rennstunde. Bei mir sind das am Renntag in den letzten Jahren entsprechend zwischen 67 und 69 kg und somit zwischen 67 und 69 g gewesen. Über diese Formel kann man nun diskutieren, da es hierzu noch ein, zwei andere Meinungen gibt. Grundsätzlich ist das aber die Formel, die sich im Groben mittlerweile durchgesetzt hat. Wer jetzt rechnet oder auf seine Gele und Isopulver guckt, findet heraus, dass 69 g reinste Kohlenhydrate gar nicht mal so wenig sind. Wenn ich mein Rad beim Check-in auf Facebook oder Instagram poste, habe ich schon häufig eher hämische Kommentare geerntet, was ich alles an Verpflegung mitnehme, weil ich zwei Oberrohrtaschen für zwölf Gele nutze. In der Praxis schaut es aber so aus, dass die Profis ähnlich kalkulieren. Als der IRONMAN Weltmeister Jan Frodeno noch von Multipower gesponsert wurde, haben sie auch mal sämtliche Riegel und Gele von seinem Rennen gepostet. Das waren auch insgesamt knapp 19 Gele plus zwei Riegel und zwei Eiweißgele zwischendurch.

2015 habe ich beim Radecheck-in zum OstseeMan mit einigen Triathleten/innen über meine Masse an Gelen auf dem Rad diskutiert. Deren Meinung war in etwa, dass sie auf dem Rad essen, was sie reinkriegen und Appetit haben und beim Laufen dann ja eh irgendwann eingehen. Das ist aber eben der Fehler: Man geht ein, weil man Versorgungsprobleme kriegt. Wer zu wenig futtert, kann nicht mehr unter Vollkraft Leistung abrufen. Das ist wie, wenn dem Motor das Benzin ausgeht oder das Handy bei geringer Akkuleistung auf den absoluten Energiesparmodus umschaltet.

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Fettstoffwechseltraining

Die Notwendigkeit des Fettstoffwechseltrainings

Immer wieder werde ich nach Trainingstipps gefragt. Häufig taucht dabei dann auch die Frage nach der richtigen Wettkampfverpflegung auf. Seit November werde ich außerdem auch gerne mal gefragt, was sich mit dem Training von meiner Trainerin Steffi Steinberg verändert hat. Ich habe mir überlegt, dass ich die Themen ein bisschen in den nächsten Blogartikeln anreißen werde. Heute fangen wir mit dem Fettstoffwechseltraining aka meinen Nüchterneinheiten an. Der nächste Blog widmet sich dann meiner Wettkampfernährung.
Was für mich unter Steffi ganz neu ist, das sind die Nüchterneinheiten, sprich morgens trainieren, wenn man maximal Wasser, schwarzen Kaffee oder ungezuckerten Tee getrunken hat. An schwarzen Kaffee habe ich mich noch nicht so gewöhnt, also gibt es eher nur Wasser davor und in meinen Nüchterneinheiten.

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›Burning for Kona‹

Meine Saisonplanung 2017

Als ich mich 2014 nach meiner Qualifikation für den IRONMAN Hawaii mit anderen Triathleten unterhalten habe, war grundsätzlich der Tenor, dass ich meinen ersten Hawaiiaufenthalt genießen, die Insel kennenlernen und die sportlichen Ambitionen bei meinen nächsten Starts in den Vordergrund stellen solle.

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Neuer Sponsor: Wettbasis.com

Genauen Beobachtern/innen ist sicherlich schon aufgefallen, dass seit ein paar Wochen auf der Startseite meiner Homepage ein neues Banner prangert und ich auf Facebook von Zeit zu Zeit eine neue Firme mit einbinde.
Ich freue mich wirklich sehr, dass ich Wettbasis.com als neuen Sponsor vorstellen kann und darf. Wettbasis nimmt neben Rhenotherm als meine beiden Hauptsponsoren somit die große Fläche auf der Brust ein. Danke für das Vertrauen in mich!

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Berserker auf Abwegen

Eine Triathlonsaison bedeutet Wettkämpfe von Mai bis September. Was viele vergessen, sind aber unzählige Trainingskilometer in den restlichen sieben Monaten des Jahres. Okay, bei einem Ruhemonat nach der Saison sind es vielleicht auch „nur“ sechs Monate. In der Kurzfassung bedeuten das mehrere hunderte Schwimmkilometer, sodass man in der Schwimmhalle irgendwann jedes Wassermolekül beim Namen kennt, über 5.000 Radkilometer und auch ein paar tausend Laufkilometer.

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Team Steinberg

Fachkundigen Lesern/innen ist aufgefallen, dass ich seit dieser Woche neue Hashtags nutze.

(Exkurs: Hashtags sind die Wörter mit Doppelkreuz davor (z. B. #TeamSteinberg), die durch die Doppelkreuze auf einmal auf Facebook dickgedruckt, auf Twitter und Instagram hellblau werden. Klickt man auf den Hashtag, findet man sämtliche Postings weltweit, die öffentlich mit diesem gepostet wurden. Würde ich unter jedem Post #TimJanke setzen, könnte man anhand des Hashtags sämtliche Posts über #TimJanke finden.)

Mit dabei sind #TeamSteinberg#SteffiSteinberg und #SteinbergCoaching.

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OstseeMan Rennbericht

Teil 3 ― LAUFEN

Die Laufstrecke beim OstseeMan geht über fünf Runden a 8,5 km. Nachdem man die 10 m aus der Wechselzone auf die Strandpromenade gelaufen ist, läuft man auf dieser für die nächsten 2,5 km in Richtung Osten. Zwischendurch muss man über einen kleinen, alten Campingplatz. Dahinter ist die Promenade mehr ein Sand-Schotter-Wanderweg und man läuft aus Glücksburg raus. Irgendwann biegt man rechts ab und muss über eine kleine Steigung ca. 150 m laufen (erste Verpflegungsstation). Dort biegt man wieder rechts ab und läuft auf einer Straße durch den Wald wieder rein nach Glücksburg.

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OstseeMan Rennbericht

Teil 2 ― RAD

Kommentar seitens des Autors:

Zwei Monate Pause im Rennbericht? Kann ich. Manchmal ist es nun einmal einfach so, dass das Leben mit all seinen Terminen, Demotivation und Urlaub dazwischenkommt. Ich bitte dies zu berücksichtigen.

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OstseeMan Rennbericht

Teil 1 ― SCHWIMMEN

7. August 4 Uhr morgens: der Wecker klingelt und ich bin schlagartig wach. Meine ersten Gedanken des Tages: Na, das kann ja nur schiefgehen heute. Vielleicht sollte ich lieber doch nicht starten. Spätestens ab da war der Wurm im Tag drin. Normalerweise bin ich ja kein Freund von negativen Gedanken. Nachdem ich aber am Vorabend um 21 Uhr im Bett lag und um kurz vor 22 Uhr das letzte Mal auf die Uhr geguckt hatte, blieben mir also bis zu sechs Stunden Schlaf. In der Zeit habe ich geträumt, dass ich irgendwo weinend am Flughafen sitze, weil der Wettkampf schlecht lief und danach dachte ich, ich hätte die ganze Nacht nicht mehr geschlafen.

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Finale Infos

OstseeMan 2016 - Morgen steht also nun der OstseeMan an. Knapp 1,5 Jahre sind vergangen seit „Projektstart“ und neun Monate seit Trainingsstart. Ganz prollomäßig würde man sagen: Wird Zeit die Hose runterzulassen.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren habe ich mir dieses Jahr keinen wirklichen Zeitplan gesteckt – weder für euch, noch für meine Sponsoren. Meine Supporter an der Strecke haben natürlich so ganz grobe Durchgangszeiten, damit sie nicht die gesamte Renndistanz auf 180 sein müssen, sondern ihre „Ruhezeiten“ in etwa wissen. Das sind aber auch mehr Richtwerte.
Mein Frühjahr war schlecht, wenn nicht sogar katastrophal. Immer, wenn es wieder gut lief, wurde ich wieder zurückgeworfen. Allein deshalb ist es schon ein kleiner Sieg an der Startlinie überhaupt zu stehen, denn glaubt mir, die Selbstzweifel waren – speziell in den letzten Wochen – so groß wie  noch nie. Ursprünglich bin ich mit großen Zielen in die Vorbereitung gestartet, denn mein Fernziel ist irgendwann in den nächsten Jahren mal sub 9 Std. unterwegs zu sein. Das werde ich sicherlich nicht dieses und auch nicht nächstes Jahr erreichen. So viel Ehrlichkeit muss auch wieder sein. Nett wäre es aber gewesen meine Bestzeit von aktuell 9:35 Std. deutlich zu verbessern. Das war der Plan.

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SPONSOREN & PARTNER

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