»If you want to win anything - a race, yourself, your life - you have to go a little bit berserk!« – George Sheehan

Auf Traumjagd

Was ich 2015 gelernt habe oder auch: »Auf Traumjagd«

Jahresrückblicke gibt es wohl viele. Sehr viele. Ich möchte hier natürlich auch mein Jahr irgendwie noch einmal zusammenfassen, euch dabei aber auch nicht zu Tode langweilen. Letztes Jahr habe ich einfach meinen schönsten Moment 2014 gesucht und gefunden (timjanke.de/news/2014/12/23/jahresrueckblick/).
Da ich mich ja aber im Lehramtsstudium befinde, lerne ich dort auch didaktische Dinge. Ein Lehrer muss sich vor jeder Unterrichtsstunde fragen, was die Schülerinnen und Schüler in dieser Stunde lernen sollen.

Was habe ich also im Jahr 2015 gelernt?

Mir fallen dazu drei Dinge ein. Ich fange beim unwichtigsten Punkt an und ende mit meiner »Weisheit des Jahres 2015«:

  1. Grundlagenteppich?
    Auf dem Rad ist der Grundlagenteppich das A und O, aber nur langsame Grundlagenkilometer bringen Dir auch keinen Wumms in die Beine. Lange zweifelte ich an meiner Radleistung und erst als ich im September in Spanien im Trainingslager war und dort einen perfekten Mix aus lockerer Grundlage, harter Gegenwind und anspruchsvollen  Höhenmetern hatte, kam auch die Radform. Seitdem sind meine Sinne doppelt geschärft. Ich werde ein effektives Radtraining nie wieder verschlafen und habe hierzu auch schon gezielt erste Maßnahmen ergriffen.
  2. Sei geduldig.
    Geduld und Tim, das ist so eine Sache. Ich bezeichne mich als impulsiven Menschen. Meine Saisonplanung steht zwar immer langfristig, weil man auf der Langdistanz nur erfolgreich sein kann, wenn man einen Plan hat, der über das nächste und wohl auch übernächste Jahr hinausgeht. Manche Ziele muss man eben langfristig planen und angehen. Was ich aber meine ist die Geduld innerhalb der Saison. Im Mai und Juni war meine Leistung noch nicht so pralle und entsprechend habe ich meinen Unmut auf Facebook geäußert. Als nette Antwort erhielt ich dort: „Frühform braucht keiner.“ Daraus wurde mein Mantra. Frühform braucht keiner. Selbst die deutsche Nationalelf nicht. Testspiele? Grausam. WM? Weltmeister. Sei geduldig und Du wirst früher oder später deine Ziele erreichen – wenn Du es auch willst.
  3. Träume sind zum Erreichen und nicht zum Träumen da.
    Als ich im Herbst 2013 überall erzählte, dass ich ja eigentlich zum Norseman möchte und mich ansonsten für die IRONMAN Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifizieren möchte, sagte mir eine Person, dass ich diese (meine) Träume niemals erreichen werde. Niemals!

Ich war dieses Jahr auf Hawaii. Davor war ich recht erfolgreich auf Mallorca und Lanzarote. Okay, beim Norseman war ich bisher (!) noch nicht, aber ich habe mich in der Lotterie nur für 2014 beworben und mich dann ja nach der Absage für Lanza, Malle und Hawaii entschieden, sodass es für mich gar nicht in Frage kam mich im letzten Jahr für dieses Jahr zu bewerben. Der Traum Hawaii sollte schließlich erfüllt werden.
Merke Dir also: Egal, was andere Menschen sagen. Für deinen Traum lohnt es sich zu kämpfen. Sei konsequent und realistisch zu Dir. Mache einen sinnvollen Plan, arbeite deine Zwischenschritte ab und Du wirst sehen, dass Du deinen Traum Schritt für Schritt näher kommst. Es wird Zeiten geben, in denen Du an Dir zweifelst oder Du schlichtweg keine Lust hast, aber wenn Du Dir wirklich (d)einen Traum erfüllen willst, dann wirst Du bei der Sache bleiben. Glaub mir. Der innere Antrieb, die innere Motivation ist immer am Stärksten. Irgendwann wirst Du Dich nur ärgern, dass Dir mal wieder Steine in den Weg gelegt werden, aber auch über diese wirst Du hinweghüpfen, weil der Wille immer siegt.
Wenn Du feststellst oder spürst, dass Dich etwas davon abhält, dann verändere deinen Weg dorthin, sodass dich nichts abhält. Ich höre viel auf mein Bauchgefühl, denn zu 95 % belügt mich dieses nicht. Manche Menschen sagen, dass sie es im Urin haben, bei mir ist es mein Bauchgefühl.

Ich meine mit dem Traum übrigens nicht zwingend einen Wettkampf oder ein sportliches Erlebnis, es kann ja auch schlichtweg der Traum von einem Urlaub auf den Bahamas sein und man hat nicht so viel Geld. Dann machst Du Dir einen Plan wie Du das Geld sparen kannst und freust Dich jetzt schon auf den Traumurlaub in x Jahren (man ersetze x durch die Jahreszahl deines Planes).

Du merkst, dass Du deinem Traum näher kommst oder er nun so greifbar ist, dass er real wird? Fühlt sich gut an. Wetten, dass Du feststellst, wie Du Dich verändert hast in all der Zeit? Zielstrebigkeit ist hierzu das Stichwort. Einmal gelernt wird es deinen Alltag verändern, weil Du auf deinem Weg lernst zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden. Unwichtige Dinge lassen wir, wir wollen uns ja unsere Träume erfüllen.

Und dann hast Du es geschafft. Du bist kein Träumer oder kein Traumjäger mehr. Du lebst quasi in deinem Tagtraum. Da gebe ich Dir nur eines mit: Genieße es – egal, was andere sagen. Genieß jede Sekunde, jeden Wimpernschlag. Saug Alles in deine kleine Seele auf, weil Du dein ganzes Leben von deinem Traum und von all den Erlebnissen auf dem Weg dorthin berichten wirst. Glaub mir. Ich muss hier nur ein paar Sekunden keine Wörter schreiben und sehe vor mir wie die Sonne auf Hawaii am White Sands Beach verschwindet. Atemberaubend.

Du bist da und es ist nicht so wie in deinem Traum? Auf den Bahamas regnet es zur Ausnahme noch einmal? Deine Wettkampfzeit ist doch nicht so wie erwünscht?
Lass Dir nicht deinen Traum zerstören. Genieße es trotzdem und erinnere dich an all die Arbeit auf dem Weg dorthin. Dann sind es nur ein paar Steine und Du bist bekanntlich schon über viele Steine gesprungen. Danach bist Du wieder zu Hause und fängst wieder von vorne an, damit es so wird wie in deinem Traum, denn nun weißt Du, wie der Weg dorthin ist und wie es ist Dir Träume zu erfüllen. Dein Traum hat dich nämlich stark und standhaft gemacht. Wetten?

»Ach ja, Tim, wann willst Du wieder nach Hawaii?« - »2018.«

In diesem Sinne möchte ich mich bei all meinen Sponsoren und Partnern für die Unterstützung und bei Dir für die Begleitung auf meinem Weg nach Hawaii bedanken. 2015 war im wahrsten Sinne des Wortes ein traumhaftes Jahr. 2016 brennt der Berserker dann mal wieder die Lunte ab. Deal?

Kommt gut ins neue Jahr, guten Rutsch und überhaupt bis demnächst‼

Tim

Auf Traumjagd

Was ich 2015 gelernt habe oder auch: »Auf Traumjagd«

Jahresrückblicke gibt es wohl viele. Sehr viele. Ich möchte hier natürlich auch mein Jahr irgendwie noch einmal zusammenfassen, euch dabei aber auch nicht zu Tode langweilen. Letztes Jahr habe ich einfach meinen schönsten Moment 2014 gesucht und gefunden (timjanke.de/news/2014/12/23/jahresrueckblick/).
Da ich mich ja aber im Lehramtsstudium befinde, lerne ich dort auch didaktische Dinge. Ein Lehrer muss sich vor jeder Unterrichtsstunde fragen, was die Schülerinnen und Schüler in dieser Stunde lernen sollen.

Was habe ich also im Jahr 2015 gelernt?

Mir fallen dazu drei Dinge ein. Ich fange beim unwichtigsten Punkt an und ende mit meiner »Weisheit des Jahres 2015«:

  1. Grundlagenteppich?
    Auf dem Rad ist der Grundlagenteppich das A und O, aber nur langsame Grundlagenkilometer bringen Dir auch keinen Wumms in die Beine. Lange zweifelte ich an meiner Radleistung und erst als ich im September in Spanien im Trainingslager war und dort einen perfekten Mix aus lockerer Grundlage, harter Gegenwind und anspruchsvollen  Höhenmetern hatte, kam auch die Radform. Seitdem sind meine Sinne doppelt geschärft. Ich werde ein effektives Radtraining nie wieder verschlafen und habe hierzu auch schon gezielt erste Maßnahmen ergriffen.
  2. Sei geduldig.
    Geduld und Tim, das ist so eine Sache. Ich bezeichne mich als impulsiven Menschen. Meine Saisonplanung steht zwar immer langfristig, weil man auf der Langdistanz nur erfolgreich sein kann, wenn man einen Plan hat, der über das nächste und wohl auch übernächste Jahr hinausgeht. Manche Ziele muss man eben langfristig planen und angehen. Was ich aber meine ist die Geduld innerhalb der Saison. Im Mai und Juni war meine Leistung noch nicht so pralle und entsprechend habe ich meinen Unmut auf Facebook geäußert. Als nette Antwort erhielt ich dort: „Frühform braucht keiner.“ Daraus wurde mein Mantra. Frühform braucht keiner. Selbst die deutsche Nationalelf nicht. Testspiele? Grausam. WM? Weltmeister. Sei geduldig und Du wirst früher oder später deine Ziele erreichen – wenn Du es auch willst.
  3. Träume sind zum Erreichen und nicht zum Träumen da.
    Als ich im Herbst 2013 überall erzählte, dass ich ja eigentlich zum Norseman möchte und mich ansonsten für die IRONMAN Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifizieren möchte, sagte mir eine Person, dass ich diese (meine) Träume niemals erreichen werde. Niemals!

Ich war dieses Jahr auf Hawaii. Davor war ich recht erfolgreich auf Mallorca und Lanzarote. Okay, beim Norseman war ich bisher (!) noch nicht, aber ich habe mich in der Lotterie nur für 2014 beworben und mich dann ja nach der Absage für Lanza, Malle und Hawaii entschieden, sodass es für mich gar nicht in Frage kam mich im letzten Jahr für dieses Jahr zu bewerben. Der Traum Hawaii sollte schließlich erfüllt werden.
Merke Dir also: Egal, was andere Menschen sagen. Für deinen Traum lohnt es sich zu kämpfen. Sei konsequent und realistisch zu Dir. Mache einen sinnvollen Plan, arbeite deine Zwischenschritte ab und Du wirst sehen, dass Du deinen Traum Schritt für Schritt näher kommst. Es wird Zeiten geben, in denen Du an Dir zweifelst oder Du schlichtweg keine Lust hast, aber wenn Du Dir wirklich (d)einen Traum erfüllen willst, dann wirst Du bei der Sache bleiben. Glaub mir. Der innere Antrieb, die innere Motivation ist immer am Stärksten. Irgendwann wirst Du Dich nur ärgern, dass Dir mal wieder Steine in den Weg gelegt werden, aber auch über diese wirst Du hinweghüpfen, weil der Wille immer siegt.
Wenn Du feststellst oder spürst, dass Dich etwas davon abhält, dann verändere deinen Weg dorthin, sodass dich nichts abhält. Ich höre viel auf mein Bauchgefühl, denn zu 95 % belügt mich dieses nicht. Manche Menschen sagen, dass sie es im Urin haben, bei mir ist es mein Bauchgefühl.

Ich meine mit dem Traum übrigens nicht zwingend einen Wettkampf oder ein sportliches Erlebnis, es kann ja auch schlichtweg der Traum von einem Urlaub auf den Bahamas sein und man hat nicht so viel Geld. Dann machst Du Dir einen Plan wie Du das Geld sparen kannst und freust Dich jetzt schon auf den Traumurlaub in x Jahren (man ersetze x durch die Jahreszahl deines Planes).

Du merkst, dass Du deinem Traum näher kommst oder er nun so greifbar ist, dass er real wird? Fühlt sich gut an. Wetten, dass Du feststellst, wie Du Dich verändert hast in all der Zeit? Zielstrebigkeit ist hierzu das Stichwort. Einmal gelernt wird es deinen Alltag verändern, weil Du auf deinem Weg lernst zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden. Unwichtige Dinge lassen wir, wir wollen uns ja unsere Träume erfüllen.

Und dann hast Du es geschafft. Du bist kein Träumer oder kein Traumjäger mehr. Du lebst quasi in deinem Tagtraum. Da gebe ich Dir nur eines mit: Genieße es – egal, was andere sagen. Genieß jede Sekunde, jeden Wimpernschlag. Saug Alles in deine kleine Seele auf, weil Du dein ganzes Leben von deinem Traum und von all den Erlebnissen auf dem Weg dorthin berichten wirst. Glaub mir. Ich muss hier nur ein paar Sekunden keine Wörter schreiben und sehe vor mir wie die Sonne auf Hawaii am White Sands Beach verschwindet. Atemberaubend.

Du bist da und es ist nicht so wie in deinem Traum? Auf den Bahamas regnet es zur Ausnahme noch einmal? Deine Wettkampfzeit ist doch nicht so wie erwünscht?
Lass Dir nicht deinen Traum zerstören. Genieße es trotzdem und erinnere dich an all die Arbeit auf dem Weg dorthin. Dann sind es nur ein paar Steine und Du bist bekanntlich schon über viele Steine gesprungen. Danach bist Du wieder zu Hause und fängst wieder von vorne an, damit es so wird wie in deinem Traum, denn nun weißt Du, wie der Weg dorthin ist und wie es ist Dir Träume zu erfüllen. Dein Traum hat dich nämlich stark und standhaft gemacht. Wetten?

»Ach ja, Tim, wann willst Du wieder nach Hawaii?« - »2018.«

In diesem Sinne möchte ich mich bei all meinen Sponsoren und Partnern für die Unterstützung und bei Dir für die Begleitung auf meinem Weg nach Hawaii bedanken. 2015 war im wahrsten Sinne des Wortes ein traumhaftes Jahr. 2016 brennt der Berserker dann mal wieder die Lunte ab. Deal?

Kommt gut ins neue Jahr, guten Rutsch und überhaupt bis demnächst‼

Tim


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