»If you want to win anything - a race, yourself, your life - you have to go a little bit berserk!« – George Sheehan

›Burning for Kona‹

Meine Saisonplanung 2017

Als ich mich 2014 nach meiner Qualifikation für den IRONMAN Hawaii mit anderen Triathleten unterhalten habe, war grundsätzlich der Tenor, dass ich meinen ersten Hawaiiaufenthalt genießen, die Insel kennenlernen und die sportlichen Ambitionen bei meinen nächsten Starts in den Vordergrund stellen solle.

Anfangs habe ich fragend auf diese Einstellung reagiert. Wieso das? Als Antwort kam hierzu regelmäßig, dass doch eh regelmäßig dieselben Leute nach Hawaii fahren würden. Bei genauerer Überlegung stimmt diese Aussage ziemlich. Warum ist das so? Da gibt es die Leute, die die Quali schaffen würden, aber schlichtweg keine Lust auf Hawaii haben und dann gibt es diejenigen, die gerne nach Hawaii würden, aber es auch nach zehn Jahren Anlauf nicht schaffen. Dabei spielt dann auch irgendwann der Kopf eine entscheidende Rolle, schließlich ist jeder gescheiterte Anlauf schließlich auch eine Niederlage. Seien wir mal ehrlich: Wie selbstbewusst wärest Du, wenn Du zehn Lebensjahre deinen Traum verpasst hast? Na? Ich hätte bestimmt schon aufgegeben.
Wenn man  nun aber schon einmal auf Hawaii war, dann weiß man, dass man die Quali packen kann. Man hat quasi das System besiegt. Dieses Gefühl wird man einfach nicht wieder los, egal wie schlecht ein Rennen (z. B. der OstseeMan bei mir) laufen kann. Man wird es nie los. So überheblich das klingt, aber einen Sieg vergisst man nicht und genau das ist Hawaii: ein Sieg im Qualifikationssystem.

Da ich beim Norseman immer von einer Lotterie abhängig bin, jage ich lieber meinem Traum von einem perfekten Rennen auf Hawaii hinterher. Burning for Kona hat der Jan Frodeno dazu mal ein paar ganz wenig limitierte Shirts verkauft, die eigentlich für seine Supportcrew auf Hawaii gedacht waren (irgendwann kam eine zweite Auflage mit anderer Qualität).

Im Jahresrückblick von 2015 schrieb ich über meine Traumjagd Hawaii hier (timjanke.de/news/2015/12/29/Auf-Traumjagd/):
Du merkst, dass Du deinem Traum näher kommst oder er nun so greifbar ist, dass er real wird? Fühlt sich gut an. Wetten, dass Du feststellst, wie Du Dich verändert hast in all der Zeit? Zielstrebigkeit ist hierzu das Stichwort. Einmal gelernt wird es deinen Alltag verändern, weil Du auf deinem Weg lernst zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden. Unwichtige Dinge lassen wir, wir wollen uns ja unsere Träume erfüllen.
Und dann hast Du es geschafft. Du bist kein Träumer oder kein Traumjäger mehr. Du lebst quasi in deinem Tagtraum. Da gebe ich Dir nur eines mit: Genieße es – egal, was andere sagen. Genieß jede Sekunde, jeden Wimpernschlag. Saug Alles in deine kleine Seele auf, weil Du dein ganzes Leben von deinem Traum und von all den Erlebnissen auf dem Weg dorthin berichten wirst. Glaub mir. Ich muss hier nur ein paar Sekunden keine Wörter schreiben und sehe vor mir wie die Sonne auf Hawaii am White Sands Beach verschwindet. Atemberaubend.
Du bist da und es ist nicht so wie in deinem Traum? Auf den Bahamas regnet es zur Ausnahme noch einmal? Deine Wettkampfzeit ist doch nicht so wie erwünscht?
Lass Dir nicht deinen Traum zerstören. Genieße es trotzdem und erinnere dich an all die Arbeit auf dem Weg dorthin. Dann sind es nur ein paar Steine und Du bist bekanntlich schon über viele Steine gesprungen. Danach bist Du wieder zu Hause und fängst wieder von vorne an, damit es so wird wie in deinem Traum, denn nun weißt Du, wie der Weg dorthin ist und wie es ist Dir Träume zu erfüllen. Dein Traum hat dich nämlich stark und standhaft gemacht. Wetten?

Meine Saison steht auch unter dem Motto ›Burning for Kona‹. Kona 2018 und nicht Kona 2017. Aus diesem Grund sind jetzt meine Renntermine online.
Mein Ziel ist die Quali für 2018 und ich habe noch viel zu verbessern, wenn ich mich ins Haifischbecken der Altersklasse 25 stürzen möchte, denn das ist mein Anspruch: Ein Start bei einem IRONMAN-Rennen gibt es von mir nur, wenn ich mir auch Qualichancen ausrechne. Ansonsten kann ich auch auf günstigere, weniger kommerzielle Langdistanzen zurückgreifen.

Mein Saisonaufbau ist ganz einfach:
Schnelle Wettkämpfe gepaart mit Mitteldistanzen und zum ersten Mal zwei Langdistanzen (Roth und OstseeMan) in einer Staffel als Radfahrer, weil ich einfach wirklich an meiner Radschwäche arbeiten muss. Aktuell ist mit der Challenge Herning nur eine Mitteldistanz im Rennkalender. Das liegt aber einzig und allein daran, dass ich noch auf der Suche nach einem zweiten Rennen bin, welches kompatibel mit dem Rennplan ist. Falls Du einen Tipp für Juni, Juli, Anfang August besitzt: Her damit! Danke :-)

Und irgendwann, wenn ich denn laut meiner Trainerin Steffi, laut mir (dem größten Kritiker) und laut all meinen Watt- und Herzfrequenzwerten, fit bin, ja dann werde ich vor Oktober 2018 auch wieder an einer IRONMANstartlinie stehen. Nicht früher und nicht später. Das ist der Deal. Traumjagd 2.0 oder auch #roadtokona 2.0 und auf dem Weg dorthin: Berserker 2.0.

Auf die Reise werde ich euch in den nächsten Monaten mitnehmen und über meine Veränderungen berichten. Darauf freue ich mich!

In diesem Sinne #trainsmart #racehard 2017!

Bis demnächst!
Tim

  • PS: Wo sieht man sich?
  • PPS: Ich bin außerdem noch auf der ein oder anderen Sportmesse oder B2RUN-Firmenlauf am Stand von On zu finden.

›Burning for Kona‹

Meine Saisonplanung 2017

Als ich mich 2014 nach meiner Qualifikation für den IRONMAN Hawaii mit anderen Triathleten unterhalten habe, war grundsätzlich der Tenor, dass ich meinen ersten Hawaiiaufenthalt genießen, die Insel kennenlernen und die sportlichen Ambitionen bei meinen nächsten Starts in den Vordergrund stellen solle.

Anfangs habe ich fragend auf diese Einstellung reagiert. Wieso das? Als Antwort kam hierzu regelmäßig, dass doch eh regelmäßig dieselben Leute nach Hawaii fahren würden. Bei genauerer Überlegung stimmt diese Aussage ziemlich. Warum ist das so? Da gibt es die Leute, die die Quali schaffen würden, aber schlichtweg keine Lust auf Hawaii haben und dann gibt es diejenigen, die gerne nach Hawaii würden, aber es auch nach zehn Jahren Anlauf nicht schaffen. Dabei spielt dann auch irgendwann der Kopf eine entscheidende Rolle, schließlich ist jeder gescheiterte Anlauf schließlich auch eine Niederlage. Seien wir mal ehrlich: Wie selbstbewusst wärest Du, wenn Du zehn Lebensjahre deinen Traum verpasst hast? Na? Ich hätte bestimmt schon aufgegeben.
Wenn man  nun aber schon einmal auf Hawaii war, dann weiß man, dass man die Quali packen kann. Man hat quasi das System besiegt. Dieses Gefühl wird man einfach nicht wieder los, egal wie schlecht ein Rennen (z. B. der OstseeMan bei mir) laufen kann. Man wird es nie los. So überheblich das klingt, aber einen Sieg vergisst man nicht und genau das ist Hawaii: ein Sieg im Qualifikationssystem.

Da ich beim Norseman immer von einer Lotterie abhängig bin, jage ich lieber meinem Traum von einem perfekten Rennen auf Hawaii hinterher. Burning for Kona hat der Jan Frodeno dazu mal ein paar ganz wenig limitierte Shirts verkauft, die eigentlich für seine Supportcrew auf Hawaii gedacht waren (irgendwann kam eine zweite Auflage mit anderer Qualität).

Im Jahresrückblick von 2015 schrieb ich über meine Traumjagd Hawaii hier (timjanke.de/news/2015/12/29/Auf-Traumjagd/):
Du merkst, dass Du deinem Traum näher kommst oder er nun so greifbar ist, dass er real wird? Fühlt sich gut an. Wetten, dass Du feststellst, wie Du Dich verändert hast in all der Zeit? Zielstrebigkeit ist hierzu das Stichwort. Einmal gelernt wird es deinen Alltag verändern, weil Du auf deinem Weg lernst zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden. Unwichtige Dinge lassen wir, wir wollen uns ja unsere Träume erfüllen.
Und dann hast Du es geschafft. Du bist kein Träumer oder kein Traumjäger mehr. Du lebst quasi in deinem Tagtraum. Da gebe ich Dir nur eines mit: Genieße es – egal, was andere sagen. Genieß jede Sekunde, jeden Wimpernschlag. Saug Alles in deine kleine Seele auf, weil Du dein ganzes Leben von deinem Traum und von all den Erlebnissen auf dem Weg dorthin berichten wirst. Glaub mir. Ich muss hier nur ein paar Sekunden keine Wörter schreiben und sehe vor mir wie die Sonne auf Hawaii am White Sands Beach verschwindet. Atemberaubend.
Du bist da und es ist nicht so wie in deinem Traum? Auf den Bahamas regnet es zur Ausnahme noch einmal? Deine Wettkampfzeit ist doch nicht so wie erwünscht?
Lass Dir nicht deinen Traum zerstören. Genieße es trotzdem und erinnere dich an all die Arbeit auf dem Weg dorthin. Dann sind es nur ein paar Steine und Du bist bekanntlich schon über viele Steine gesprungen. Danach bist Du wieder zu Hause und fängst wieder von vorne an, damit es so wird wie in deinem Traum, denn nun weißt Du, wie der Weg dorthin ist und wie es ist Dir Träume zu erfüllen. Dein Traum hat dich nämlich stark und standhaft gemacht. Wetten?

Meine Saison steht auch unter dem Motto ›Burning for Kona‹. Kona 2018 und nicht Kona 2017. Aus diesem Grund sind jetzt meine Renntermine online.
Mein Ziel ist die Quali für 2018 und ich habe noch viel zu verbessern, wenn ich mich ins Haifischbecken der Altersklasse 25 stürzen möchte, denn das ist mein Anspruch: Ein Start bei einem IRONMAN-Rennen gibt es von mir nur, wenn ich mir auch Qualichancen ausrechne. Ansonsten kann ich auch auf günstigere, weniger kommerzielle Langdistanzen zurückgreifen.

Mein Saisonaufbau ist ganz einfach:
Schnelle Wettkämpfe gepaart mit Mitteldistanzen und zum ersten Mal zwei Langdistanzen (Roth und OstseeMan) in einer Staffel als Radfahrer, weil ich einfach wirklich an meiner Radschwäche arbeiten muss. Aktuell ist mit der Challenge Herning nur eine Mitteldistanz im Rennkalender. Das liegt aber einzig und allein daran, dass ich noch auf der Suche nach einem zweiten Rennen bin, welches kompatibel mit dem Rennplan ist. Falls Du einen Tipp für Juni, Juli, Anfang August besitzt: Her damit! Danke :-)

Und irgendwann, wenn ich denn laut meiner Trainerin Steffi, laut mir (dem größten Kritiker) und laut all meinen Watt- und Herzfrequenzwerten, fit bin, ja dann werde ich vor Oktober 2018 auch wieder an einer IRONMANstartlinie stehen. Nicht früher und nicht später. Das ist der Deal. Traumjagd 2.0 oder auch #roadtokona 2.0 und auf dem Weg dorthin: Berserker 2.0.

Auf die Reise werde ich euch in den nächsten Monaten mitnehmen und über meine Veränderungen berichten. Darauf freue ich mich!

In diesem Sinne #trainsmart #racehard 2017!

Bis demnächst!
Tim

  • PS: Wo sieht man sich?
  • PPS: Ich bin außerdem noch auf der ein oder anderen Sportmesse oder B2RUN-Firmenlauf am Stand von On zu finden.


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